Happy New Year (Nachtrag)

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The Mill – abends waren wir hier noch essen, am nächsten Tag begann dort mein Lauf

Irgendwie sind die ersten zwei Wochen des Jahres an mir vorbeigerauscht. Weil aber mein Neujahrslauf dieses Jahr ganz besonders war, möchte ich Euch den Bericht darüber nicht vorenthalten. 

Erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt! Dieser Spruch hat sich mal wieder bewahrheitet: Dieses Jahr hatten wir ausnahmsweise die Zeit, über Silvester zu verreisen. Deshalb verbrachten wir den Jahreswechsel in Eastbourne, einem idyllischen Seebad in Südengland und eines unserer Lieblingsziele. Die grobe Planung sah vor: um Mitternacht Feuerwerk am Strand und am 1. Januar einen Neujahrslauf zu zweit im milden englischen Winterklima.

Doch schon beim Abendessen im Restaurant verweigerte unser Jüngster selbst die Pommes (total ungewöhnlich) und schlief an Ort und Stelle ein. Zurück im Hotel steckten wir ihn gleich ins Bett, denn inzwischen hatte er Fieber. Okay, Planänderung: Feuerwerk am Strand fiel damit aus. Und schnell war klar, dass auch unser zweiter Programmpunkt – der gemeinsame Neujahrslauf – nicht durchführbar war. Aber auch das ließ sich leicht anpassen, man kann schließlich auch nacheinander laufen. Glücklicherweise hatten wir ein Hotel direkt am Shinewater Park gebucht, in dem es eine nette 5-km-Strecke gibt, die wir von unseren früheren Eastbourne-Besuchen bereits kannten. Gegen halb eins hatte ich mich dann endlich so weit aufgerafft und bin losgezockelt. Leider nicht bei strahlendem Sonnenschein wie die Tage zuvor (und danach), aber zumindest mild war es …

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Shinewater Park – ein Lauf unter trübem Himmel, aber bei mildem Klima

Auf meiner Runde traf ich viele Spaziergänger mit unglaublich vielen frei laufenden Hunden. Ich mag Hunde, aber wenn sie an der Leine sind, sind sie mir am liebsten 😉 Netterweise wurde mir auch ein paar Mal „Happy New Year“ gewünscht. Nach meinem Lauf kehrte ich entspannt und glücklich ins Hotel zurück. Unserem Kleinen ging es inzwischen auch schon wieder besser, das Fieber war weg.

Und auch wenn unser Silvester etwas anders verlaufen war, als wir es ursprünglich geplant hatten, haben wir trotzdem eine schöne Erinnerung an einen besonderen Neujahrslauf mitgenommen.

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