Espresso-Doping

DSCN8298
Leistungsfähiger dank Koffein-Shot?!

Mein legales Dopingmittel habe ich durch Zufall entdeckt: Ich hatte eine anstrengende Woche gehabt, schlecht geschlafen und das Lauftraining stand an. Der morgendliche Tee hatte nicht gewirkt, mein Kopf befand sich noch immer im Schlafmodus. Und weil Laufen mit einem klaren, frischen Geist einfach viel mehr Spaß macht, hab ich noch einen Espresso hinterhergekippt … Und der ging mir nicht nur in den Kopf, sondern auch in die Beine! Bergauf? Kein Problem. Tempo? Ohne Anstrengung möglich. Wow! Auf einmal hatte ich Kraft ohne Ende.

Der Wandel von Schlafmütze mit Matschebirne zur vitalen Power-Läuferin war so auffällig, dass ich in den darauffolgenden Tagen gezielt testete, ob sich dieser Effekt wiederholen ließe. Und ich habe festgestellt, ein Espresso 15–30 Minuten vorm Loslaufen verbessert meine Leistungsfähigkeit enorm. Und zwar ohne dass er meinen Magen belasten würde, dafür reicht die geringe Menge an Flüssigkeit nicht aus. Da schwappt beim Laufen nichts im Bauch hin und her oder macht eine außerplanmäßige Toilettenpause nötig.

Und in der aktuellen Ausgabe der Runner’s World habe ich gelesen, dass ich mit meinem Koffein-Shot vorm Laufen nicht allein bin – auch Spitzenläufer Arne Gabius hat sein Espresso-Ritual: „Vor einem Dauerlauf gibt’s meistens Obst und einen Becher grünen Tee zum Frühstück. Kurz bevor ich loslaufe, trinke ich dann noch einen Espresso to go.“*  Da fühle ich mich doch gleich viel profimäßiger, wenn ich meinen kleinen Schwarzen schlürfe 😉

*Runner’s World, Februar 2015, S. 27

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.