„Hightech“-Handytasche

Überhaupt nicht stylish, aber dafür total praktisch
Überhaupt nicht stylish, aber dafür total praktisch

Ein dicker Regentropfen perlt mir von der Nasenspitze. Es lohnt sich gar nicht erst, ihn wegzuwischen, denn es folgt gleich der nächste … und der nächste …

Ich bin beim Laufen in einen Wolkenbruch geraten. Als ich zu Hause gestartet bin, tröpfelte es nur ganz leicht vor sich hin, und dagegen ist man als routinierte Läuferin ja gerüstet dank entsprechender Funktionsklamotten. Nun ist die laut prasselnde Regenwand allerdings so dicht, dass ich beschließe umzukehren.
Etwas hektisch werde ich, als sich Runtastic meldet (um mir Kilometerstand, Zeit und Pace anzusagen) und mir dabei schlagartig bewusst wird, dass mein Handy in seiner 08/15-Armtasche nicht wirklich geschützt ist vor dieser Sintflut, die da gerade runterkommt. Also fummele ich es mit klammen Fingern vom Arm und stecke es in die Jackentasche. Doch auch dort ist es nur notdürftig geschützt, denn die Jacke ist mehr ein leichter Windbreaker als ein Funktionsteil mit ’ner Wassersäule bis zum Gehtnichtmehr. Da ich nicht sicher bin, wie viel Nässe so ein halbwegs modernes Smartphone abkann, treibe ich den Pace bis nach Hause ziemlich in die Höhe.

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Nike-Pro-Tight

Nike-Pro-Tight // Adidas Ultra Boosts

Eigentlich habe ich wirklich genug Sportklamotten – und vor allem an Hosen mangelt es mir überhaupt nicht. Aaaber: Letzte Woche war ich im Outlet und dann hing da diese coole Nike-Pro-Tight – und es gab sie auch noch in meiner Größe! Nicht selbstverständlich, normalerweise hängen da immer nur XS, S und XL herum, wenn mir ein Teil gefällt. So ein durchschnittliches M schafft es fast nie bis ins Outlet oder ist im normalen Handel als Erstes ausverkauft. Also ab in die Umkleide damit, anprobieren und im Spiegel checken. So ein Ärger: Sie passt, sie steht mir und sie sieht angezogen immer noch gut aus.

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Komm, wir laufen aus

Was hat Streuselkuchen mit Laufen zu tun? Fans von Heidi Schmitts Blog www.laufen-mit-frauschmitt.de wissen es: Streuselkuchen schmeckt am besten nach einem Volkslauf. Und um solche, das Laufen allgemein und natürlich um Kuchen geht es in ihrem neuen Buch (Komm, wir laufen aus). Unterhaltsam, amüsant und selbstironisch geschrieben, macht es Lust aufs Weiterlesen – und aufs Loslaufen. Frau Schmitt bringt uns Läufer zum Schmunzeln, denn sie trifft mit ihren Beobachtungen den Nagel meist genau auf den Kopf, wenn sie uns bei unseren lieb gewonnenen Marotten ertappt. Mehr lesen

Ich bin wieder gelaufen!

Und zwar ganze 200 m. Aber dafür dreimal. Was jetzt so lächerlich wenig klingt, ist für mich schon ein riesiger Fortschritt: Zwei Monate Laufpause habe ich hinter mir, dank eines kaputten Knies (Patellaspitzensyndrom). Mit Yoga, Krafttraining und Walken bin ich sportlich mehr schlecht als recht über die Runden gekommen. Und jetzt, bei dem schönen Frühlingswetter, war ich nicht mehr zu halten. Also, Knie getaped, Walkingschuhe an und ab in den Wald. 2 km habe ich mich „eingewalkt“ und als ich sicher war, dass die Beine auch wirklich warm sind, bin ich einfach losgelaufen – und siehe da, es ging! Zumindest eingeschränkt, bergrunter ist grenzwertig, da walke ich lieber, und Vorfußlaufen geht gar nicht. Aber mit der Ferse aufzusetzen, ist anscheinend kein Problem. Damit kann man doch arbeiten, das werde ich jetzt in nächster Zeit weiter ausbauen. Und irgendwann kann ich dann hoffentlich wieder ganz normal laufen – ohne Knieprobleme.

Am liebsten würde ich jetzt den ganzen Tag nur noch im Wald unterwegs sein. Und nach den nächsten Laufterminen schiele ich auch schon wieder 😉 5 km, halb walkend, halb laufend … das wär doch was.