Fauler Hund!

Fauler Hund!

Andere lassen schon mal ihren Vierbeiner neben dem (fahrenden) Auto Gassi laufen, mein Mann begleitet mich am liebsten auf diese Weise bei meinen Läufen. Fauler Hund, sozusagen! Nee, alles Quatsch. Er ist, ebenso wie ich, ein passionierter Freizeitläufer (siehe „Dies & das“ –> „Mein Mann läuft auch“) und hier mit unseren Kindern, die auf einem Spielplatz an meiner Laufstrecke tobten, nach Hause vorgefahren. Beim Überholen schoss er dann dieses Rückspiegel-Foto von mir.

Kassel Halbmarathon, 17. Mai – DNF

Schlangestehen vorm Rennen? Überflüssig in Kassel!
Schlangestehen vorm Rennen? In Kassel überflüssig

Mein erstes Did not finish (DNF): Glücklicherweise war es von vornherein geplant, dass ich in Kassel beim Halbmarathon nach 10 Kilometern aussteige, und kein akuter verletzungsbedingter Abbruch. Verletzt war ich zwar schon, aber das bereits seit Februar (Patellaspitzensyndrom). In den letzten drei Wochen konnte ich endlich wieder über 5 km schmerzfrei laufen, sodass ich beschlossen hatte, doch mit anzutreten und nur eine Teildistanz mitzumachen. Entweder ganz oder gar nicht, hatte ich vorher wochenlang gepredigt, schließlich sollte Kassel mein erster Halbmarathon werden, und da wollte ich natürlich die ganze Strecke mitnehmen. Aber nach über 10 Wochen Trainingspause und mit kaputtem Knie ist allein der „Viertelmarathon“ schon ein riesiger Grund zum Feiern für mich! Mehr lesen

City Nord Lauf, 8. Mai

Meine erste Startnummer 2015, mit der ich auch antrete
Meine erste Startnummer 2015, mit der ich auch antrete

Ich habe Gänsehaut, friere leicht, bin zu dünn für die Temperatur angezogen. Mit den Füßen trippele ich unruhig auf der Stelle rum – und fühle mich gut dabei, denn: Ich steh wieder an der Startlinie! Nach knapp drei Monaten Laufpause (Patellaspitzensyndrom) und keinem einzigen offiziellen Rennen in diesem Jahr ist es endlich so weit, ich kann wieder antreten. Und das Schönste daran: Ich laufe zum ersten Mal mit meinem „Großen“ gemeinsam ein Rennen. Mit seinen neun Jahren ist die Streckenlänge von 3,4 km kein Problem für ihn. Ich bin gespannt, wie ihm das Rennen gefällt. Bis jetzt ist er nur bei Kinderläufen angetreten, heute sind lauter Erwachsene um ihn rum. Mein Mann läuft auch mit, steht aber vorne. Wir zwei haben uns weiter hinten einsortiert, denn einsammeln macht schließlich mehr Spaß, als dauernd von Schnelleren überholt zu werden. Mehr lesen

Fliege Nr. 1

Es ist Frühling! Zeit, beim Laufen wieder die Zähne zusammenzubeißen! Nicht etwa, weil einen der Hafer sticht und man zu doll Gas gibt beim Joggen, sondern weil man, sobald man ein wenig schwitzt, von vielen kleinen Mücken, Fliegen und anderen Insekten begleitet wird. Dummerweise hatte ich über den langen Winter diesen Aspekt des Laufens völlig verdrängt und eben im Wald mit offenem Mund fröhlich vor mich hin geschnauft. Fliege Nr. 1 hat das wohl als Einladung verstanden und ist zielsicher in ihren Tod geflogen. Was mich zu einem sehr undamenhaften Würgen veranlasste, gefolgt von ebenso unelegantem Ausspucken. Hat aber nichts genutzt, Fliege Nr. 1 war schon zu weit in meinen Hals geflogen, da gab es keinen Weg zurück. Also hab ich nach der erfolglosen Ausspuckaktion versucht, den Weg in die andere Richtung mittels beherztem Schlucken zu beschleunigen. Das hat glücklicherweise funktioniert, und die restlichen Kilometer konnte ich ohne lästiges Kratzgefühl im Hals zurücklegen – und mit geschlossenem Mund.

PS: Im Laufbuch* (S. 87) gib es sogar ein (nicht ganz ernst gemeintes) Kapitel über den Nährwert der verschluckten Flugtierchen. Demnach habe ich mit Fliege Nr. 1 ganze 0,0004 bis 0,0012 kcal zu mir genommen …

 

*Laufbuch
  Urs Weber, Jochen Temsch, Martin Grüning
  September 2012
  Süddeutsche Zeitung Edition

Adidas-Tight

Meine persönliche Trendfarbe dieses Jahr: Lila
Meine persönliche Trendfarbe dieses Jahr: Lila

Lila! Ich hasse Lila! Und ganz besonders oft taucht dieser Farbton bei den Laufklamotten für Frauen auf. Keine Ahnung, warum. Ebenso oft sind – bzw. werden – wir mit Pink „gesegnet“. Gezwungenermaßen hatte ich mich irgendwann an die knallige Variante von Rosa gewöhnt, denn durch den Erwerb meiner Adidas Supernova Sequence Boosts besaß ich auf einmal Teile mit genau solchen Farbakzenten. Und irgendwie schien dieses winzige bisschen Pink an den Schuhen immer mehr Kleidungsstücke in diversen Rosavariationen magisch anzuziehen. Inzwischen umfasst meine Laufgarderobe alles: Schwarze Tights (mit pinken Einsätzen), ebensolche Jacken und sogar Handschuhe, Socken und T-Shirts komplett in Pink – und ich finde alles davon sogar richtig stylish 😆 Mehr lesen