Nachgekocht: Brokkoli-Süßkartoffel-Suppe aus der „Running“

Brokkoli-Süßkartoffel-Suppe: wenige Zutaten, voller Geschmack

Es gibt Suppe, Baby! Beim Schmökern in einer alten „Running“ bin ich über ein Rezept aus der Rubrik „Laufen à la carte“ gestolpert: Brokkoli-Süßkartoffel-Suppe. Klingt megalecker, liefert mit Mangan, Kalium, Kupfer und Eisen sowie Vitamin B9 wichtige Nährstoffe und – besonders toll, da bei mir ja immer alles recht fix gehen muss – ist im Nu zubereitet.

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Fliege Nr. 1

Es ist Frühling! Zeit, beim Laufen wieder die Zähne zusammenzubeißen! Nicht etwa, weil einen der Hafer sticht und man zu doll Gas gibt beim Joggen, sondern weil man, sobald man ein wenig schwitzt, von vielen kleinen Mücken, Fliegen und anderen Insekten begleitet wird. Dummerweise hatte ich über den langen Winter diesen Aspekt des Laufens völlig verdrängt und eben im Wald mit offenem Mund fröhlich vor mich hin geschnauft. Fliege Nr. 1 hat das wohl als Einladung verstanden und ist zielsicher in ihren Tod geflogen. Was mich zu einem sehr undamenhaften Würgen veranlasste, gefolgt von ebenso unelegantem Ausspucken. Hat aber nichts genutzt, Fliege Nr. 1 war schon zu weit in meinen Hals geflogen, da gab es keinen Weg zurück. Also hab ich nach der erfolglosen Ausspuckaktion versucht, den Weg in die andere Richtung mittels beherztem Schlucken zu beschleunigen. Das hat glücklicherweise funktioniert, und die restlichen Kilometer konnte ich ohne lästiges Kratzgefühl im Hals zurücklegen – und mit geschlossenem Mund.

PS: Im Laufbuch* (S. 87) gib es sogar ein (nicht ganz ernst gemeintes) Kapitel über den Nährwert der verschluckten Flugtierchen. Demnach habe ich mit Fliege Nr. 1 ganze 0,0004 bis 0,0012 kcal zu mir genommen …

 

*Laufbuch
  Urs Weber, Jochen Temsch, Martin Grüning
  September 2012
  Süddeutsche Zeitung Edition

Espresso-Doping

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Leistungsfähiger dank Koffein-Shot?!

Mein legales Dopingmittel habe ich durch Zufall entdeckt: Ich hatte eine anstrengende Woche gehabt, schlecht geschlafen und das Lauftraining stand an. Der morgendliche Tee hatte nicht gewirkt, mein Kopf befand sich noch immer im Schlafmodus. Und weil Laufen mit einem klaren, frischen Geist einfach viel mehr Spaß macht, hab ich noch einen Espresso hinterhergekippt … Und der ging mir nicht nur in den Kopf, sondern auch in die Beine! Bergauf? Kein Problem. Tempo? Ohne Anstrengung möglich. Wow! Auf einmal hatte ich Kraft ohne Ende. Mehr lesen