Playlist

 

Bei meinen Trainingsläufen und Wettkämpfen habe ich immer Musik auf den Ohren – ohne geht gar nicht.

Zum einen höre ich eigentlich immer und überall Musik, also auch beim Laufen, zum anderen komme ich damit auf der Strecke leichter in meinen Rhythmus. Außerdem überschlage ich anhand der Lieddauer meine ungefähr zurückgelegte Strecke. Das erspart mir die Uhr am Handgelenk bzw. kontrollierende Blicke darauf. Bei einem 5-Kilometer-Lauf umfasst meine Playlist meist sieben Lieder, die ich aus einem Pool von derzeit rund 30 Tracks (s. u.) jedes Mal teilweise neu zusammenstelle. Hier meine sieben Favoriten …

 

Position 1 – 2.43 min/Start + Km 1

Burning BridgesEines von nur zwei Stücken, die ich jedes Mal auswähle. Burning Bridges, der Titelsong aus dem Clint-Eastwood-Film “Kelly’s Heroes” (“Stoßtrupp Gold”), steht dabei immer ganz vorne: Dieses Stück mit seiner brillanten Melodie ist der perfekte Starter für mich.

Vom Album: Kelly’s Heroes OST (1970)

 

 

 

Position 2 – 3.15 min/Km 1 + 2

LegsNoch ein Cover, diesmal von ZZ Top, aber im typischen Nickelback-Sound. Der gibt dem ohnehin “drückenden” Stück einen ganz speziellen, noch treibenderen Drive. Das Merkwürdige daran: Mit ZZ Top und Nickelback kann ich bis heute nicht viel anfangen, dieser eine Song aber ist der Hammer.

Vom Album: ZZ Top – A Tribute From Friends (2011)

 

 

 

Position 3 – 3.22 min/Km 2 + 3

Daddy CoolJetzt wird’s etwas … äh … kritisch. Ein weiteres Cover – allerdings von Bonny M. Ja, tatsächlich! Aber von Placebo, einer meiner Lieblingsbands, auf eine Art gespielt, dass es ein echter (Soft-)Rocker ist. Für meinen Lauf-Rhythmus wie gemacht. Das pusht!

Vom Album: Sleeping With Ghosts (2003)

 

 

 

Position 4 – 4.11 min/Km 3

Girl From The North CountryDie beste Cover-Version aller Zeiten dieses berühmten Dylan-Songs (wobei ich Bobs Version nie wirklich mochte). Kennen nur Leute, die die TV-Serie “Sons Of Anarchy” gesehen bzw. den Soundtrack davon haben. Ansonsten ist dieses geniale Stück von den Lions bislang nicht erhältlich.

Vom Album: Songs Of Anarchy, Vol. 1 OST (2013)

 

 

 

Position 5 – 4.27 min/Km 3 + 4

Indian SummerPop-Song mit echter Ohrwurm-Qualität. Keine Ahnung, warum das nie ein großer Hit geworden ist. In meiner Playlist immer im Mittelteil, sodass er ungefähr bei drei Kilometern kommt. In dieser Phase habe ich gerne ein ruhigeres, dahinplätscherndes Stück.

Vom Album: Graffiti On The Train (2013)

 

 

 

Position 6 – 3.40 min/Km 4 + 5

dm_caseMein absolutes Lieblingslied of all time. Die Celtic-Punks aus Boston mit einem absoluten Welt-Hit – den keiner kennt. Geniale Band, geniales Stück! Und trotzdem hab ich’s nicht jedes Mal in der Playlist. Manchmal passt es so gar nicht, es ist nicht wirklich ein Lauflied.

Vom Album: Signed And Sealed In Blood (2013)

 

 

 

Position 7 – 2:22 min/Km 5

alarm_caseSchnelles, hartes Rock-Brett der 80er-Kultband aus Wales. Dieses Stück von 2012 kommt in meiner Playlist immer am Ende, wenn ich vor dem Ziel noch ’ne Schippe drauflegen muss. Alternativ nehme ich den ebenso rockigen Alarm-Song “Three Sevens Clash” oder den Depeche-Mode-Klassiker „Never Let Me Down Again“, allerdings die Spaß-Punk-Version von den Supersuckers.

Vom Album: Vinyl OST (2013)

 

 

Alternative Titel/Interpreten

  • 30.000 Fans – Kaphornes (7“ Single only, 2003)
  • Ain’t My Bitch – Metallica (Album: Load, 1996)
  • Blood Of Cu Chulainn – Jeff Danna (Album: The Boondock Saints II OST, 2010)
  • Connected – Stereo MC’s (Album: Connected, 1995)
  • Doin’ My Time – Johnny Cash (Album: Remixed, 2009)
  • Flannigan’s Ball – Dropkick Murphys (Album: The Meanest Of Times, 2007)
  • From The North – Runrig (Album: Proterra, 2003)
  • Ghost Of Tom Joad – B. Springsteen & Tom Morello (Album: Magic Tour Highlights, 2008)
  • Hurt – Alabama 3 (Album: Revolver Soul, 2010)
  • In The Dutch Mountains (live) – Nits (Album: Hotel Europa, 2015)
  • Jumpin’ Jack Flash – Motörhead (Album: Bastards, 2007)
  • Los Angeles – Sugarcult (Album: Rewind 2001–2008, 2009)
  • Lukin’ – Pearl Jam (Album: No Code, 1996)
  • Monster – The Automatic (Album: Not Accepted Anywhere, 2006)
  • Never Let Me Down Again – Supersuckers (Album: Get The Hell, 2014)
  • OC Guns – The Offspring (Album: Days Go By, 2012)
  • Outlaw Heaven – The Popes (Album: Outlaw Heaven, 2009)
  • Rob The Bank – Placebo (Album: Loud Like Love, 2013)
  • Same Damn Life – Seether (Album: Isolate And Medicate, 2014)
  • Shock And Awe – Neil Young (Album: Living With War Raw, 2006)
  • The Swimming Song – Vetiver (Album: Thing Of The Past, 2008)
  • Sympathy For The Devil – Guns ‘n’ Roses (Album: Greatest Hits, 2004)
  • Three Sevens Clash – The Alarm (Album: Guerilla Tactics, 2011)