About

 

Über mich

Eigentlich bin ich Fußballer. Angefangen zu laufen – im Sinne von joggen – hab ich während meiner A-Jugend-Zeit. Immer eine 5-Kilometer-Runde durch den Wald. Ein, zwei Mal die Woche. Ohne Laufschuhe, ohne spezielle Laufklamotten. Das behielt ich dann mehr oder weniger all die Jahre bei.

Irgendwann hab ich dann mal im USA-Urlaub ein in Deutschland sauteures Paar Nike-Laufschuhe für ’ne Handvoll Dollar geschossen – und meine Laufeinheiten damit „revolutioniert“! Also bin ich mehr gelaufen, aber weiterhin ohne Plan. Alles, was ich wollte, war, die Strecke möglichst schnell abzureißen. Die Zeiten gestoppt (oder sonst irgendwelche Analysen gemacht) hab ich aber nie.

2013 fand bei uns im Dorf ein kleinerer, von örtlichen Geschäftsleuten initiierter Volkslauf statt. Weil mein älterer Sohn (1-km-Kinderlauf, Platz 1) und meine Frau (10 km) mitmachten, meldete ich mich auch an (6 km). Am Ende, nach einer Zielzeit von rund 32 Minuten, war ich insgesamt ziemlich unzufrieden. Ich beschloss, das Laufen etwas ernsthafter anzugehen. Mit ein wenig mehr System und besserer Ausrüstung.

Klappte dann auch alles recht gut: Mehrere Paar Laufschuhe (für Wald/Asphalt bzw. Training/Rennen), Funktionskleidung (die meine abgenutzten Baumwollgarnituren ablöste), eine GPS-Uhr zur Zeit- und Pace-Messung sowie etwas Recherche im Netz (u. a. zu Trainingsplänen) brachten mich tatsächlich nach vorne. Mittlerweile schaffe ich meine 5-km-Rennen auch schon mal unter 20 bzw. 21 Minuten (siehe „Läufe 2015“ –> Travemünde, Timmendorf, Wilhelmsburg).

>> Eine ausführlichere Version dieses Textes (für die, die’s interessiert) findet sich weiter unten, am Ende dieser Seite.

 

Meine anderen Sportarten

Im Laufe meines Lebens habe ich außer dem Laufen und Fußballspielen noch weitere Sportarten ausgeübt. Manche nur kurz, wie Basketball, andere bis heute, wie Tennis oder Longboarden. In einer Mannschaft zu spielen – mit allen Pflichten, Vor- und Nachteilen, die ein Team-Gefüge so mit sich bringt – war in meiner Jugendzeit und als junger Erwachsener enorm wichtig für mich und hat mich ein Stück weit geprägt bzw. erzogen.

Fußball

Sozusagen meine Hauptsportart. Von den Minibuben (ab 6 J.) bis zu den Alten Herren (ab 32 J.) hab ich in jeder Altersklasse für ein und denselben Verein insgesamt rund 30 Jahre auf dem Platz gestanden. Mit meinem Vater, der zu seiner Herren-Zeit anfangs auf dem Sprung in die dritthöchste Liga (damals 2. Amateur-Oberliga) war, als Vorbild. So weit hab ich’s allerdings nicht gebracht – mehr als zwei Meistertitel und einige Berufungen in die Kreisauswahl kann ich nicht vorweisen. Angefangen hatte ich als eher untalentierter Torwart, dann gab ich lange Zeit sehr erfolgreich den knallharten Vorstopper/Innenverteidiger und die letzten zehn Jahre noch erfolgreicher den torgefährlichen „6er“. Letzterer Abschnitt war denn auch die schönste Zeit meiner „Karriere“. Irgendwann war Fußball dann nur noch Spaßsache und heute bestenfalls ein unregelmäßiges Vergnügen in der Kicker-Halle.

Tennis 

Meine Eltern meinten, ich bräuchte zum Fußball noch eine „Ausgleichssportart“. So kam ich mit zirka zwölf zum Tennis. Praktischerweise eröffnete mein Sportverein in jener Zeit knapp 200 Meter neben unserem Haus eine neue Tennis-Sparte samt vier Sandplätzen. In der ersten Zeit spielte ich allerdings mit einer Anfängergruppe nur in der Halle, war verglichen mit den anderen grottenschlecht und hörte nach Kursende erst mal wieder ganz auf. Monate später versuchte ich’s noch mal – und plötzlich lief’s. Über die Jahre wurde ich ein solider Serve-and-Volley-Spieler und jage den gelben Filzkugeln bis heute hinterher.

Basketball 

Beim Abitur hatte ich glücklicherweise Sport als Prüfungsfach. Dummerweise stand aber keine Sportart zur Wahl, in der ich glänzen konnte. Also wählte ich Basketball als kleinstes Übel. Daran hatte ich zumindest noch etwas Spaß. Ein Jahr vor dem Abi fing ich an, in der noch jungen Basketball-Sparte meines Vereins mitzumachen, um diesen Sport intensiv kennenzulernen und mich zu verbessern. Allerdings verletzte ich mich parallel beim Fußballtraining so schwer, dass ich zwei Monate im Krankenhaus verbrachte und anschließend ein halbes Jahr überhaupt keinen Sport machen durfte. Da war meine Basketball-Laufbahn dann auch schon wieder vorbei – und im Abi musste ich wegen der Fehlzeit und verpasster Leistungstests von Sport auf Deutsch als Prüfungsfach ausweichen.

Baseball 

1995 reiste ich das erste Mal in die USA. Als ich dort ein Baseball-Spiel live sah, war ich total fasziniert. Einer meiner Lieblingsfilme war ohnehin „Die Indianer von Cleveland“ („Major League“, 1989), und so beschloss ich, zurück in Deutschland, nicht mehr nur zuzugucken, sondern selbst zu spielen. Tatsächlich gab es in meiner Nähe gleich zwei Teams in einem Stadtteil und ich entschied mich für die „Bergedorf B-9’s“. Als totaler Anfänger machte ich mich ganz gut, kam aber nur zu ein paar Einsätzen und verletzte mich in der zweiten Saison am rechten Schultergelenk, sodass ich auf Anraten des Arztes leider wieder aufhören musste, was mir überhaupt nicht passte.

Softball

Softball ist die „weiche“ Variante des Baseball. Das Feld ist kleiner, der Ball größer, das Spiel insgesamt nicht so schnell. Mit knapp 40 Jahren stieg ich bei den „Hamburg Marines“ ein, dem anderen, einzig übrig gebliebenen Bergedorfer Club von früher. Auf einer wunderbaren Anlage mit Rasenplatz, echtem Spielfeld, Fangnetzen und kleiner Tribüne hab ich drei Saisons viel Spaß gehabt. Parallel dazu spielte ich noch bei ein paar Amis im Hamburger Stadtpark mit, die sich dort jeden Sonntag mit einem japanischen Firmen-Team maßen (und ständig verloren). Für mich, als großer USA-Fan mit mittlerweile 15 Urlaubsreisen dorthin, war das ein tolles (sportliches) Umfeld. Und auch die Japaner sind auf ihre Art ein extrem unterhaltsames Völkchen, vor allem, wenn man sie als Gruppe bzw. Mannschaft privat erlebt.

Longboarding 

Ein Longboard ist ein modifiziertes Skateboard, und mittlerweile hat sich das Longboarden zu einem eigenständigen Sport mit eigener, blühender Industrie entwickelt. Das Fahren auf dem Board erzeugt ähnliche Glücksgefühle wie das berühmte „Runner’s High“ beim Laufen. Leider ist es in unseren Breitengraden eher ein saisonal beschränkter Frühjahrs-Sommer-Sport, und sobald es regnet, geht man eigentlich auch nicht raus zum Rollen. Meine Frau fährt ebenfalls, unsere Söhne aber nicht. Die düsen auf dem BMX-Rad oder dem Scooter neben uns her, wenn wir mal eine Longboard-Tour machen. Und das tun wir auch im Urlaub: Wir hatten die Bretter stets in England dabei, in Südfrankreich und sogar in Kalifornien. Meinen coolsten Ride erlebte ich zwischen Los Angeles und Las Vegas, wo ich auf einer dieser endlosen, einsamen Landstraßen rund zwei Meilen bei 35 Grad ohne Hemd durch die heiße Wüstenluft bergab gesaust bin. Frau und Kinder im Auto hinter mir her. Eines der Highlights meines gesamten sportlichen Lebens.

BMX-Fahren

Nachdem meine Söhne die Familientradition Fußball aufgrund maßlosen Desinteresses nicht weiter fortführen wollten, verlegten sie sich aufs Scooter- und BMX-Fahren. Mit dem Scooter sind die beiden mittlerweile wirklich gut – zeigen auf den Rampen in der Hamburger iPunkt-Skatehalle oder der Freiluftanlage im Wilhelmsburger Inselpark waghalsige Sprünge und technisch anspruchsvolle Tricks. Beim BMX-Fahren beweist der Große (10) ebenfalls viel Talent. Und da ich Bicycle Motocross, kurz BMX, auch schon immer mochte, hab ich mir im April 2016 ein Rad besorgt und fahre seitdem überall dort, wo die Jungs auch fahren. Nahezu jedes Wochenende sind wir unterwegs – sogar in den Super-Skateparks in Bremen (Überseestadt) und Berlin (Mellow-Park). Mittlerweile beherrsche ich ein paar Sprünge und leidlich das Rückwärtsfahren, schieße auf meterhohe Rampen hinauf und droppe an der steilen Seite kopfüber wieder runter (Stand: 06/2016). Ein genialer, rasanter Spaß, bei dem einem manchmal das Herz in die Hose rutscht, wenn man durch die Luft springt oder über eine anfänglich 90 Grad steile Rampenwand nach unten kippt.

 

Der Rest (in aller Kürze)

  • Hobbys Running, BMX, Longboarding, Tennis, Hallensoccer, Baseball/Softball
  • Musik A3, The Alarm, Big Country, Dropkick Murphys, Flogging Molly, Pearl Jam, Real McKenzies, Rich Hopkins & Luminarios, Tenacious D, Ultravox
  • Filme Benjamin Button, The Boondock Saints, The Concert, Fear And Loathing In Las Vegas, The Good, The Bad And The Ugly, Léon – The Professional, Romeo Is Bleeding, Smokin’ Aces, Strange Days, The Usual Suspects
  • Sportfilme 61* (Baseball), Any Given Sunday (Football), Blind Side (Football), Cobb (Baseball), Cool Runnings (Bobfahren), The Damned United (Fußball), Major League (Baseball), Semi-Pro (Basketball), Slap Shot (Eishockey), Das Wunder von Bern (Fußball)
  • TV-Serien Boardwalk Empire, The Event, Flash Forward, Hell On Wheels, In Plain Sight, The Shield, Sons Of Anarchy, Twenty-four, Twin Peaks, Vikings
  • Schauspieler Edward Burns, Bradley Cooper, Benicio Del Toro, Clint Eastwood, Woody Harrelson, Ed Harris, Harvey Keitel, Steve McQueen, Gary Oldman, Christopher Walken
  • Schauspielerinnen Elisabeth Banks, Maria Bello, Monica Bellucci, Lara Flynn Boyle, Holly Hunter, Melanie Laurent, Mary McCormack, Sienna Miller, Marisa Tomei, Naomi Watts
  • Bücher 1000 Record Covers, Cobb, Dodge Dynamite – 50 Years Of Muscle Cars, The Long Way Round, Vans – Stories Of Sole
  • Zeitschriften 11 Freunde, Concrete Wave, Galore, Runner’s World, Sneaker Freaker
  • PS3/Xbox 360 The Bigs, Call Of Juarez, Dead Rising, Forza Horizon, Gears Of War, Guitar Hero, MLB The Show, Red Dead Redemption, Tony Hawk Shred, Wolfenstein
  • Longboards Earthwing Drifter 34, Holsom Street Sweeper II, Loaded Dervish, Loaded TanTien, Sector 9 Natasha
  • Sammlungen Caps, CDs, DVDs, Sneakers/Laufschuhe, Soccer Jerseys
  • Fußball-Teams Cosmos New York, FC St. Pauli, Hamburger SV, Tottenham Hotspurs, Queens Park Rangers
  • Baseball-Teams/MLB Cleveland Indians, Houston Astros, Texas Rangers
  • Sport-Marken Adidas, Brooks, Nike, Skechers, Vans
  • Sport-Geschäfte Decathlon, Karstadt Sports, Laufladen Lunge, SportsDirect, Stadium
  • Mode-Marken G-Star, HCO, Levi’s, Palladium, Superdry
  • Mode-Geschäfte Anson’s, G-Star Store/Outlet, Levi’s Store/Outlet, Superdry Store/Outlet, TK Maxx
  • Autos (meine bisherigen) Dodge Journey (aktuell), Chrysler PT Cruiser 1.6, Jeep Wrangler Laredo 2.5, Jeep CJ7 Renegade 2.5, Jeep Wagoneer 4.2
  • Reisen England/Schottland/Wales, USA
  • Städte Brighton, Houston, San Francisco, Schanghai, Swansea
  • Essen amerik. Pancakes, Grünkohl, Lammlachs, Steak, Sushi
  • Getränke Wasser mit Erdbeeraroma, Mountain Dew, Mr Pibb, Tango, Wasser
  • Süßigkeiten Donuts, Duplo (weiß), Milka Joghurt, Ritter Sport Marzipan, Twix (weiß)
  • Fast Food Currywurst, Döner-Box, Frühstück-McMuffins, Pommes, Whopper
  • Restaurants Bok, Denny’s, Dunkin‘ Donuts, Hans im Glück, ihop, In-N-Out Burger, Miss Pepper, Subway, Taco Bell, Toby Carvery

 

Über mich (ausführlicher)

Eigentlich bin ich Fußballer. Von klein auf. Minibuben bis Alte Herren, von sieben Jahren bis zum Alter von 36. Knapp drei Jahrzehnte in einem Verein. Angefangen zu laufen – im Sinne von joggen – hab ich während meiner A-Jugend-Zeit. Zwischen den Trainingstagen immer eine 5-Kilometer-Runde durch den Wald gleich hinter den letzten Häusern am Dorfrand. Mehr nicht. Ohne Laufschuhe, ohne Laufklamotten. Einfach mit irgendwelchen Turnis und Trainingsjacke. Was man damals eben so hatte. Ungefähr 1985. Alles klar?

Das mit dem Laufen ein, zwei Mal die Woche hab ich dann mehr oder weniger all die Jahre beibehalten. Irgendwann hab ich dann mal im USA-Urlaub ein in Deutschland sauteures Paar Nike-Laufschuhe für ’ne Handvoll Dollar geschossen – und meine Laufeinheiten damit „revolutioniert“! Es lief sich plötzlich alles viel besser, die Knie und Schienbeine taten mir nach den Läufen nicht mehr weh und die Treter mit dem Swoosh waren obendrein verdammt cool. Also bin ich mehr gelaufen: erst mehr Kilometer pro Einheit, dann mehr Einheiten pro Woche. Aber weiterhin ohne Plan. Einfach drauflosgerannt. Die Zeiten gestoppt (oder sonst irgendwelche Analysen gemacht) hab ich nie.

Diagnose: Lungenembolie

Dann saß ich 2013 mal im Linienbus und fühlte plötzlich stechende Schmerzen im Brustbereich. Diagnose: beidseitige Lungenembolie. Warum, wieso, weshalb, konnte keiner mehr rausfinden. Okay, nicht zu ändern. Check-in im Krankenhaus. Vier Wochen später war ich wieder zu Hause, dann folgten zwei Monate Reha im UKE Hamburg.

Wiederum einen Monat später fand zu Hause ein organisierter Wettlauf über sechs und zehn Kilometer statt. Die kurze Strecke war für mich. Vom Dorfplatz die Hauptstraße runter, zum Dorfteich und von dort über Wald- und Radwege zum Ziel am Ausgangspunkt. Die ersten zehn Minuten lief’s ganz gut, dann jedoch immer schlechter. Schnaufend wie ’ne Dampflok kippte ich beinahe über die Ziellinie. Der Zeitmess-Chip an meinem Schuh übermittelte satte 32 Minuten. Da war einer etwas übermütig gewesen und hatte sich klar überschätzt. Mist, das war (noch) nix. Ich beschloss, mich wieder richtig fit zu machen. Und zwar durch Laufen. Mit ein wenig mehr System. Und besserer Ausrüstung.

Voll danebengelegen

Klappte dann auch alles recht gut: Mehrere Paar Laufschuhe (für Wald/Asphalt bzw. Training/Rennen), Funktionskleidung (die meine abgenutzten Baumwollgarnituren ablöste), eine GPS-Uhr und etwas Recherche im Netz (u. a. zu Trainingsplänen) brachten mich echt nach vorne. „Brauch ich alles nicht“, hatte ich Wochen zuvor noch über dieselben Dinge gesagt. Und damit voll danebengelegen. Seit ich in die zeitgemäße Welt des Freizeitlaufens eingetaucht bin, geht’s körperlich und ergebnistechnisch bergauf.

Was sich wiederum auf die Wettkämpfe, die ich mir kurzfristig aus den Laufkalendern der Running-Magazine raussuchte, auswirkte. Das Vattenfall-Ku’damm-Rennen in Berlin Ende Juli 2014 erwies sich dabei als das Highlight meines ersten „ernsthaften“ Lauf-Jahres. 22:35 Minuten über fünf Kilometer für einen Mitte-40-Jährigen mit verringerter Lungenkapazität fand ich ganz gut. Diese Zeit konnte ich dann bis Oktober bei weiteren Wettläufen auf 21:30 Minuten verbessern. Beim City-Lauf Lübeck 2014 zum Beispiel kam ich damit in meiner Alterklasse (M45) auf Platz zwei und durfte mit aufs Treppchen.

Vom 5er zum Halbmarathon

Mein Laufjahr 2015 begann wettkampfmäßig Ende März mit dem „Ostseelauf“ in Timmendorfer Strand (siehe „Läufe 2015“). Da knackte ich auf der 5-Kilometer-Distanz das erste Mal die 21-Minuten-Marke (20.44 min.). Und zum Ende der Saison erreichte ich tatsächlich mein großes Ziel, die 5-Kilometer-Distanz in unter 20 Minuten zu schaffen (siehe „Feuerwehrlauf Travemünde“). 2016 will ich dazu nutzen, längere Strecken zu laufen. Am liebsten Halbmarathons  …