10-Grad-wärmer-Regel

Jeder Läufer kennt das Problem: Wie warm soll ich mich bloß anziehen? Im Sommer hat man bei der Entscheidung meist kaum Probleme, denn irgendwann kann man einfach nicht weniger anziehen.

Aaaber in den kühleren Jahreszeiten wird’s – speziell für so Frostbeulen wie mich – schwieriger. Ich habe in meinen schlauen Büchern schon allerhand Tipps inklusive Tabellen und lustiger Grafiken gesehen, doch bis vor ungefähr einem Jahr lief ich meist zu dick eingepackt los. Dann habe ich den für mich ultimativen Tipp gefunden, und seitdem ziehe ich mich nach der 10-Grad-wärmer-Regel an (so habe ich sie der Einfachheit halber mal getauft). Das bedeutet, dass man sich in so viele Schichten hüllt, als ob es 10 Grad wärmer wäre. Beträgt die Temperatur also draußen 8 °C, wählt man Kleidung, in der man sich bei 18 °C wohlfühlen würde. Als Faustregel funktioniert das bei mir perfekt!

Und weil ich die 10-Grad-wärmer-Regel so praktisch finde, muss ich sie einfach unter die Leute bringen. Vielleicht hilft sie ja dem ein oder anderen ebenso weiter wie mir.