Tag der offenen Tür bei der Lunge Manufaktur

In Reih und Glied – der Classic Run von Lunge in der Produktionshalle
In Reih und Glied – fast fertige „Classic Run“-Modelle in der Lunge-Produktionshalle

Ich habe es schon wieder getan: meinen „Fuhrpark“ um ein neues Paar Laufschuhe ergänzt!
Dabei fing der Tag ganz harmlos an: Wir hatten einen Familienausflug nach Düssin geplant. Für alle, die nicht wissen, wo das liegt: irgendwo in Mecklenburg, ein kleines Örtchen, nicht weit von der A24 entfernt. Dort befindet sich in einem alten Gutshof die „Lunge Manufaktur“ (Lauf- und Bequemschuhhersteller), und am 19. September war da Tag der offenen Tür, inklusive Manufakturbesichtigung für die laufbegeisterten Großen, Kinderbespaßung für die weniger laufbegeisterten Kleinen und Fabrikverkauf. Mehr lesen

Der Berg ruft … Skyline-Run Georgswerder, 20. September

Respekt! In voller Montur den Berg hochzurennen, was für eine Leistung!
Respekt! In voller Montur den Berg hochzurennen, was für eine Leistung!

Ich traue meinen Augen nicht: 5 Feuerwehrleute in voller Montur inklusive Atemmaske traben den 3,2 km langen Rundweg zum Energieberg Georgswerder hoch – und zwar im Laufschritt. Mit 40 Metern ist diese Erhebung immerhin der höchste „Berg“ Hamburgs. Grund für diese „Quälerei“ ist der Skyline-Run, der 2015 zum dritten Mal stattfindet. Hierbei handelt es sich um einen Charity-Lauf, bei dem mit den dabei gesammelten Spendengeldern ein soziales Projekt auf der Elbinsel unterstützt wird. Mehr lesen

Usedom Halbmarathon, 5. September

Vor dem Lauf: noch etwas skeptisch ...
Vor dem Lauf: noch etwas skeptisch 

Letztes Jahr nach dem Airport-Race (16 km) stand für mich fest: 2015 nehme ich die Halbmarathon-Distanz in Angriff. Denn wer 16 km schafft, der kann auch 21,0975 laufen! Mitte Mai hieß es also Halbmarathon in Kassel und Anfang September stand Usedom an. Schön nett kombiniert mit einem Kurztrip zusammen mit Kindern und den Omas.

Kassel konnte ich wegen meine kaputten Knies nur zur Hälfte mitlaufen, aber ich hoffte, dass es sich in den knapp vier Monaten bis Usedom wieder so weit erholt hätte, dass ich die komplette Halbmarathon-Distanz bewältigen konnte. Zwei Testläufe über mehr als 15 km im August zeigten: Mein Knie ist fit, ich kann wieder lange Strecken laufen, hurra!

Also packten wir am Freitag zwei Omas, zwei kleine Jungs und ganz viel Laufklamotten in zwei Autos und machten uns auf den Weg nach Usedom – natürlich mit Halt bei der goldenen Möwe. Pastaparty wird sowieso überschätzt  😉 Um jetzt keinen falschen Eindruck zu erwecken: Ich esse da nicht wirklich gern, aber manchmal geht es einfach nicht anders … Mehr lesen

Cool und stylish – meine Nike 2in1-Shorts

Der heißeste Tag des Jahres – und ich bin beim Craft Women’s Run im Stadtpark mitgelaufen. Meine neuen Nike-Shorts haben sich bestens bewährt!

Weniger ist manchmal mehr: Das trifft voll auf meine neuen Nike Full Flex 2in1-Shorts zu!

Dieses Jahr standen nämlich ein paar – für norddeutsche Verhältnisse – extreme Hitzeläufe auf meinem Renn-Kalender. Und da ich dabei keinen Hitzestau riskieren wollte, musste ich meine Laufgarderobe aufstocken. Bislang war ich immer in Capri-Tights unterwegs gewesen oder zur Not bei allergrößter Hitze in einem Paar ollen „Radler-Hosen“ … aaaber besonders Letztere waren null stylish. Dieses Jahr sollten deshalb ein paar coole Lauf-Shorts her, am besten mit Innentight, damit man bei kräftigem Gegenwind nicht auf einmal nackig dasteht.
Gleich im ersten Laden wurde ich fündig: Nike-Shorts, außen knallpink, untendrunter genauso und der Bund in Schwarz als cooler Kontrast. Das waren sie, die mussten mit!
Premiere war beim Frauenlauf im Hamburger Stadtpark bei unglaublichen 37 Grad. Die hat sie mit Bravour gemeistert, ich war dankbar für jedes Fitzelchen Stoff, das nicht meinen Körper bedeckt hat 😛 Und auch danach hat sie sich inzwischen mehrfach bewährt: Mehr lesen

BibBits

Passt, wackelt und hat Luft ... ist die Startnummer erst einmal mit den Bibis fixiert, verrutscht nix mehr
Passt, wackelt und hat Luft … ist die Startnummer erst einmal mit den BibBits fixiert, verrutscht nix mehr

Was sich in unseren Ohren so herrlich lautmalerisch wie Kuckuck, Zickzack und Tamtam anhört, ist bloß das englische Wort für „Startnummern-Teilchen“. Und diese kleinen Dinger mit dem lustigen Namen sind mega-praktisch: BibBits sind Mini-Magnete, mit denen man die Startnummer am Laufshirt befestigt, ohne dass man die teuren Funktionsteile wie sonst mit Sicherheitsnadeln malträtieren muss.

Zugegeben, gerade das Befestigen der ersten Ecke ist eine ganz schöne Fummelei, aber einmal an allen Ecken fixiert, sitzt die Startnummer bombenfest. Auch beim Laufen dotzt nichts gegen den Bauch, nur beim Abnehmen fällt mir grundsätzlich einer runter 🙄 Inzwischen stelle ich mich dabei deshalb auf Asphalt, in eine Sporthalle oder die Umkleide – Hauptsache, glatter Boden. Denn nach einem anstrengenden Lauf auf allen vieren in einer dichten Wiese nach einem BibBit zu suchen, ist wenig spaßig.

FAZIT: Wer keine Lust auf Löcher in den Lieblingsshirts hat und Startnummernbänder auch nicht so mag – der sollte sich einen Satz BibBits (ca. 10 Euro) zulegen. Vorsicht ist allerdings geboten, wenn man einen Herzschrittmacher hat. Und auch wenn in die Startnummer der Zeitmesschip integriert ist, sollte man sie nicht verwenden: Sie könnten eventuell die Zeitmessung verhindern.

Rykä Frauenlauf – vierter und fünfter Platz in einem

Mit der Startnummer 444 auf den vierten Platz gekommen – yeah!
Mit der Startnummer 444 auf den vierten Platz gekommen – yeah!

3,3 km  •  17, 04 min  •  5,10 min/km

Dieses Wochenende standen gleich zwei Läufe in und um Hamburg zur Auswahl. Der Rykä Frauenlauf im Hamburger Stadtpark und der Ladies Run in Lübeck. Beide Strecken war ich 2014 schon gelaufen, das half also nicht bei der Entscheidungsfindung.

Da Mitte der Woche mein Knie mal wieder rumgezickt hatte, habe ich einfach die allerkürzeste Strecke gewählt: die Sprintdistanz beim Rykä Frauenlauf, 3,3 Kilometer durch den Hamburger Stadtpark. Mehr lesen

Berlin: Vattenfall City-Nacht, 25. Juli

Volle Kanne anstrengend, die zweite Hälfte des Laufs! Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen: eine neue PB mit 24,47 min für 5 km
Volle Kanne anstrengend, die zweite Hälfte des Laufs! Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen: eine neue PB mit 24,47 min für 5 km

PB aufm Ku’damm

Mein Mann feiert seinen Geburtstag am liebsten aufm Kurfürstendamm in Berlin, aber nicht etwa in den Clubs und Bars, sondern bei der „Vattenfall City Nacht“ – dem Volkslauf mitten auf der bekanntesten Einkaufsmeile unserer Hauptstadt. Der Veranstaltungstermin Ende Juli liegt immer um seinen Geburtstag, sodass wir das Event gerne mit einem mehrtägigen Berlin-Ausflug verbinden.

Dieses Jahr sollte auch ich zum ersten Mal mitlaufen. Schließlich hatte mir mein Mann oft genug den Mund wässrig gemacht, wie toll – und vor allem schnell – die Strecke sei. Jetzt wollte ich meine letzte offizielle 5-Kilometer-PB von vor vier Jahren endlich mal verbessern. Zumal ich in letzter Zeit schon mehrfach bei 5-Kilometer-Läufen angetreten war und derzeit richtig gut im Training auf dieser Distanz bin. Zusätzliches Plus: Mein Mann hatte sich als Begleiter und Fotograf angeboten. Damit stand das Projekt „neue PB“. Mehr lesen

Begossener Pudel

So schön NASS kann Laufen im Sommer sein
So schön NASS kann Laufen im Sommer sein

Mein erster 10-Kilometer-Lauf seit Langem: Voller Vorfreude bin ich in Laufhose und -shirt geschlüpft, hab die Schuhe geschnürt und mich auf in den Wald gemacht. Alles super, alles schön. Aber dann, bei Kilometer 7, hat es mich voll erwischt: ein Wolkenbruch vom Allerfeinsten 😯 Und ich musste feststellen: Feuchtigkeitstransport bei Funktionsklamotten funktioniert nicht nur vom Körper weg, sondern auch andersrum, wenn die Wassermenge von außen nur groß genug ist. Bah, war das nass! Das Shirt hing wie ein schwerer Lappen an mir. Und von (nicht aus!) meiner Nase lief ein kleines Wasserrinnsal. Doch Glück im Unglück: Mein Handy hat die Dauer-Dusche auf den letzten 3 Kilometern in meiner Armtasche völlig unbeschadet überstanden – jetzt weiß ich zumindest, dass die Neopren-Tasche sogar wasserdicht ist. Aber ganz ehrlich: Freiwillig hätte ich das bestimmt nie getestet 😉

Fuldataler Volkslauf – 11. Juli

Geschafft: Ich bin im Ziel nach gefühlt 100 Metern Höhenunterschied
Geschafft! Ich bin im Ziel – nach gefühlten 100 Metern Höhenunterschied

Was haben Schokoküsse, die Märchenmühle und ein Waldschwimmbad miteinander zu tun? Scheinbar nichts, doch für mich ganz viel: Denn alle drei Begriffe verbinde ich seit dem Fuldataler Volkslauf mit Ihringshausen, dem Nachbarort von Vellmar, wo ich aufgewachsen bin.

Schokoküsse: In Ihringshausen (einem Ortsteil der Gemeinde Fuldatal) gab es während meiner Jugend eine Schokokuss-Fabrik. Und zu jedem Kindergeburtstag naschten wir mit Begeisterung die soften Schaumleckereien von „Edsch“, wie die Firma damals noch hieß (heute: Stüß Waffeln). Und auch jetzt noch gehört zwingend ein Waffeleimer mit ins Gepäck, wenn ich meine Mutter besuche und wieder zurück nach Hamburg fahre.

Märchenmühle: Hinter dem märchenhaften Namen verbirgt sich eine Grillstation mit einer Schutzhütte, die man für Feierlichkeiten anmieten kann. Vor zig Jahren hat das mein damaliger Kindergarten mal für ein großartiges Sommerfest gemacht. Das war aber auch schon das letzte Mal, dass ich dort gewesen bin. Und wie das so ist mit den Kindheitserinnerungen, hätte ich außerdem noch geschworen, dass die Märchenmühle in einer anderen Gegend von Kassel liegt.

Waldschwimmbad: Ganz klar, das liegt in Calden. Mit der absoluten Ausschließlichkeit der Erinnerung eines Kindes gab es mein leben lang für mich nur das eine! Nie bin ich auf die Idee gekommen, dass unweit meines Heimatortes ein weiteres Waldschwimmbad liegen könnte. Bis ich letztes Wochenende nach dem Fuldataler Volkslauf selbst darin gebadet habe …

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Craft Women’s Run Hamburg – Hitzeschlacht im Stadtpark

 

Unzählige Goodie-Bags warten auf die Laufperlen
Unzählige Goodie-Bags warten auf die Laufperlen

Heiß, heißer, Hamburg! Wir haben total ungewöhnliche 35 Grad – und ich flitze mit mehr als 1200 Frauen in der größten Mittagshitze durch den Stadtpark. Klingt verrückt? Ist verrückt, denke ich mehrmals, während  ich vor mich hin tropfe. Dabei tun wir uns das ja freiwillig an: Daran muss ich mich jedes Mal erinnern, wenn ich auf der 5-Kilometer-Strecke aus dem Schatten in die pralle Sonne muss. Konnte bei der Anmeldung vor zwei Monaten schließlich niemand ahnen, dass Hamburg sich dieses Wochenende in ein tropisches „Paradies“ verwandeln würde …
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