Komm, wir laufen aus

Was hat Streuselkuchen mit Laufen zu tun? Fans von Heidi Schmitts Blog www.laufen-mit-frauschmitt.de wissen es: Streuselkuchen schmeckt am besten nach einem Volkslauf. Und um solche, das Laufen allgemein und natürlich um Kuchen geht es in ihrem neuen Buch (Komm, wir laufen aus). Unterhaltsam, amüsant und selbstironisch geschrieben, macht es Lust aufs Weiterlesen – und aufs Loslaufen. Frau Schmitt bringt uns Läufer zum Schmunzeln, denn sie trifft mit ihren Beobachtungen den Nagel meist genau auf den Kopf, wenn sie uns bei unseren lieb gewonnenen Marotten ertappt.

Wer schon mal versucht hat, mit nervös zitternden Fingern die Startnummer am Shirt zu befestigen, um sich dann kurz vor knapp doch für ein wärmeres, dünneres oder sonstwie geeigneteres Oberteil zu entscheiden, findet sich wieder in der Geschichte Im Tunnel. Darin schreibt sie über die Parallelwelt, in der sich Läufer vor, während und nach einem Marathon bewegen.

Mit meine Lieblingsgeschichte ist Schlafes Schwester. Denn immer, wenn ich mich in einer intensiven Trainingsphase befinde, reicht meine Energie neben Sport nur noch für grundlegende Bedürfnisse wie Schlafen und Essen. Dank Heidi Schmitt weiß ich jetzt, dass es eine Bezeichnung für diesen Zustand gibt: Ich mutiere zum „Schlaf-Fress-Monster“ (S. 97).

Als Appetithäppchen kann ich noch die Bildergalerie Verpflegungsstelle empfehlen: Bei den meisten Volksläufen gibt es einen Stand, wo fleißige HelferInnen selbst gebackenen Kuchen verkaufen. Fotos der Nach-Volkslauf-Snacks von Heidi Schmitt dokumentieren das leckere Angebot und rühren so auf ganz spezielle Art die Werbetrommel für die entsprechenden Veranstaltungen.