So schön kann Crosstraining sein

Crosstraining

Sonntag: bestes Wetter, kribbelige Beine. Doch Laufen ist nicht, denn ein Regenerationstag steht auf dem Plan. Mist! Also probieren wir es mal mit „Crosstraining“ (manche würden auch einfach Radtour dazu sagen). Rauf auf den Sattel und von zu Hause aus bis ins Hamburger Randgebiet radeln. Das klang nach Entspannung in meinen Ohren. Aber da hatte ich mich etwas verschätzt: Bislang dachte ich immer, um uns rum gäbe es hauptsächlich plattes Land, seit letztem Wochenende weiß ich es besser – es kann auch hügelig sein, und zwar ordentlich! Obendrein sind unsere Räder nicht gerade Rennmaschinen, was das Ganze zusätzlich erschwerte. Egal, wir hatten Spaß, haben die frische Luft und die Sonne genossen und wieder ein paar nette neue Strecken entdeckt, von denen wir bald bestimmt mal ein paar ablaufen werden 😎

I’m walking …

Die Sonne scheint mir ins Gesicht, ich transpiriere leicht unter meiner Mütze und der Waldboden federt bei jedem Schritt sanft unter meinen Brooks. Ich fühle, wie meine Oberschenkelmuskeln arbeiten, höre die Vögel zwitschern und plötzlich überlaut die Stimme von Runtastic: „Distance: 1 kilometer, duration: 10.03 minutes, pace: 10.03 minutes/kilometer“.

Wie bitte? 10.03? Ich fiel aus allen Wolken. Normalerweise sagt mir Runtastic nach einem gemütlichen Kilometer einen Pace irgendwo bei 6 min/km an. Im zweistelligen Bereich hatte ich mich vorher noch nie bewegt. Doch in den nächsten Wochen wird das leider mein Standardtempo bleiben, denn ich bin verletzungsbedingt unter die Walker gegangen. Vor über vier Wochen fing mein rechtes Knie an rumzuzicken, Patellaspitzensyndrom lautete die Diagnose von meinem Doc – und Laufpause seine schlimme Anordnung. Mehr lesen