Leipzig Halbmarathon, 19. April

Typisch Aprilwetter: Es war echt frisch und ich dankbar für meinen schicken Poncho
Typisch Aprilwetter: Es war echt frisch und ich dankbar für meinen schicken Poncho

21,1 km  •  2:01:36 h

Laufen kann Spaß bringen, muss es aber nicht! Diese leidvolle Erfahrung habe ich beim Leipzig Halbmarathon gemacht.

Eigentlich fing alles gut an. Schon lange im Voraus hatten wir den Halbmarathon in Leipzig gebucht und dementsprechend genug Zeit fürs Training. Das war gut gelaufen und ich so richtig auf den Punkt fit. Die Anreise am Tag vor dem „großen Tag“ lief easy-peasy, kein Stau auf der Strecke von Hamburg nach Leipzig, das Abholen der Startunterlagen klappte auch problemlos und das Hotel lag super. Mehr lesen

Usedom Halbmarathon, 5. September

Vor dem Lauf: noch etwas skeptisch ...
Vor dem Lauf: noch etwas skeptisch 

Letztes Jahr nach dem Airport-Race (16 km) stand für mich fest: 2015 nehme ich die Halbmarathon-Distanz in Angriff. Denn wer 16 km schafft, der kann auch 21,0975 laufen! Mitte Mai hieß es also Halbmarathon in Kassel und Anfang September stand Usedom an. Schön nett kombiniert mit einem Kurztrip zusammen mit Kindern und den Omas.

Kassel konnte ich wegen meine kaputten Knies nur zur Hälfte mitlaufen, aber ich hoffte, dass es sich in den knapp vier Monaten bis Usedom wieder so weit erholt hätte, dass ich die komplette Halbmarathon-Distanz bewältigen konnte. Zwei Testläufe über mehr als 15 km im August zeigten: Mein Knie ist fit, ich kann wieder lange Strecken laufen, hurra!

Also packten wir am Freitag zwei Omas, zwei kleine Jungs und ganz viel Laufklamotten in zwei Autos und machten uns auf den Weg nach Usedom – natürlich mit Halt bei der goldenen Möwe. Pastaparty wird sowieso überschätzt  😉 Um jetzt keinen falschen Eindruck zu erwecken: Ich esse da nicht wirklich gern, aber manchmal geht es einfach nicht anders … Mehr lesen

Kassel Halbmarathon, 17. Mai – DNF

Schlangestehen vorm Rennen? Überflüssig in Kassel!
Schlangestehen vorm Rennen? In Kassel überflüssig

Mein erstes Did not finish (DNF): Glücklicherweise war es von vornherein geplant, dass ich in Kassel beim Halbmarathon nach 10 Kilometern aussteige, und kein akuter verletzungsbedingter Abbruch. Verletzt war ich zwar schon, aber das bereits seit Februar (Patellaspitzensyndrom). In den letzten drei Wochen konnte ich endlich wieder über 5 km schmerzfrei laufen, sodass ich beschlossen hatte, doch mit anzutreten und nur eine Teildistanz mitzumachen. Entweder ganz oder gar nicht, hatte ich vorher wochenlang gepredigt, schließlich sollte Kassel mein erster Halbmarathon werden, und da wollte ich natürlich die ganze Strecke mitnehmen. Aber nach über 10 Wochen Trainingspause und mit kaputtem Knie ist allein der „Viertelmarathon“ schon ein riesiger Grund zum Feiern für mich! Mehr lesen

Espresso-Doping

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Leistungsfähiger dank Koffein-Shot?!

Mein legales Dopingmittel habe ich durch Zufall entdeckt: Ich hatte eine anstrengende Woche gehabt, schlecht geschlafen und das Lauftraining stand an. Der morgendliche Tee hatte nicht gewirkt, mein Kopf befand sich noch immer im Schlafmodus. Und weil Laufen mit einem klaren, frischen Geist einfach viel mehr Spaß macht, hab ich noch einen Espresso hinterhergekippt … Und der ging mir nicht nur in den Kopf, sondern auch in die Beine! Bergauf? Kein Problem. Tempo? Ohne Anstrengung möglich. Wow! Auf einmal hatte ich Kraft ohne Ende. Mehr lesen

Tough Mudder (oder besser: Tough Muddis)

Gestern stand wieder ein längerer Lauf bei mir an, irgendwas zwischen zwölf und 15 Kilometer wollte ich hinterher auf der Uhr haben. Und weil allein laufen über eine längere Distanz schnell mal langweilig werden kann, hab ich eine Freundin gefragt, ob sie mitkommen wollte. Wollte sie. Meine geplante Strecke war für sie als Leichtathletik-Trainerin des örtlichen Sportvereins und erfahrene Wettkampfläuferin ohnehin ein Klacks. Mehr lesen

Trinkrucksack II

Gestern war Premiere. Ich habe mich mit meinem neuen Trinkrucksack in den Wald gewagt. Zwar habe ich mich für meine 13 Kilometer ein bisschen overdressed gefühlt, aber irgendwann musste ich ihn ja ausprobieren. Außerdem rückt der 17. Mai immer näher (mein erster Halbmarathon und der Anlass, warum ich mir überhaupt so ein Teil zugelegt habe – siehe auch Trinkrucksack I).

Wasser einfüllen, Trinkblase verschließen und verstauen und auch die Schlauchführung, alles überhaupt kein Problem – intuitive Bedienung sozusagen. Rucksack aufziehen und festzurren, auch alles easy und dank 6 Verstellmöglichkeiten gut anpassbar. Er saß – wenn auch auf der engsten Stufe – echt gut, allerdings hatte ich mehrere Lagen an. Ich bin mir noch nicht sicher, wie er mir „passt“, wenn ich nur ein T-Shirt trage. Mehr lesen

Trinkrucksack I

ICH! HABE! EINEN! TRINKRUCKSACK! Und fühle mich jetzt voll wie die Profisportlerin 😉 Nie hätte ich vermutet, dass ich mir so ein Teil zulegen würde, aaaber: In ein paar Monaten steht mein erster Halbmarathon an. Daher brauche ich so langsam eine Lösung, wie ich währenddessen Wasser zu mir nehmen kann – und zwar ohne dass ich mit Magenkrämpfen „belohnt“ werde. Mehr lesen